Erste Gärung - zweite Gärung, das sind die Stichworte für die Sektbereitung.
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Nur der Saft besonders ausgesuchter Qualitäten (gesundes Lesegut, optimale Säurewerte) werden zu Wein vergoren. Dem fertigen Wein wird die Tirage und die Hefe zugegeben und dann in die Sektflaschen abgefüllt. Dabei werden die Flaschen interessanter Weise zunächst mit einem Kronenkorken versehen. |
Kronenkorken
als vorübergehender Flaschenverschluß
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Hefetrüb verlassen die Sektflaschen
die Füllanlage.
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Das Kontrollmanometer
zeigt ca. 7 bar
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Bei der anschließenden zweiten Gärung in der Flasche entwickelt sich durch die Gärung Kohlensäure, die im Wein gebunden bleibt. Zusätzlich baut sich ein großer Druck in der Flasche auf. Dieser Druck ist meßbar! |
| Das Besondere bei dieser Methode, auch als Methode Champenoise bekannt, ist die Tatsache, daß der Wein vom ersten Füllen über die zweite Gärung, die Dosierung vor dem Versand, bis zum Öffnen beim Verbraucher, immer in der selben Flasche verbleibt. Dies bedeutet auch, daß die Hefe aus den Flaschen herausgeholt werden muß. Der Sekt muß aber bei diesem Vorgang in den Flaschen verbleiben. Diese Methode wird heute wie vor 300 Jahren angewendet. |
Im Rüttelkeller werden alle Flaschen über Wochen
mehrmals täglich gedreht
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Nach dem Rüttelprozeß liegt die Hefe am Ausgang der Flasche. Sie muß heraus und der Sekt muß in der Flasche verbleiben. Alles bei einem Druckniveau von 6 – 7 bar!! Die Mindestlagerzeit beträgt bei diesem Verfahren 9 Monate. Danach werden die Flaschen auf Rüttelpulte aufgesteckt und etwa 21 Tage lang mehrmals täglich gerüttelt, bis sich die bei der 2. Gärung abgesetzte Hefe in den Flaschenhals bewegt hat. |
| Jetzt erfolgt das Degorgieren (Enthefen), dass heißt, die Flaschen werden einzeln nach einem speziellen Verfahren geöffnet und die Hefe wird durch den bei der Gärung entstandenen Gasdruck heraus geschleudert. |
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Diesen Prozeß einmal zu sehen und zu erleben, wird auch Sie begeistern. Nehmen Sie mit
uns Kontakt per eMail auf, und vereinbaren Sie mit uns eine Führung durch den Keller!
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Der in der Flasche verbleibende blanke Sekt wird mit dem Versandlikör aufgefüllt und damit auf die gewünschte Geschmacksrichtung gebracht. |
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Dann endlich wird die Flasche mit einem Naturkorken verschlossen, ... |
| ... um beim Öffnen durch den Sektfreund mit einem kräftigen “plopp” den wunderbaren Inhalt zum Genießen wieder frei zu geben. |
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